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Anthroposophische Medizin

anthroposophische MedizinIn der anthroposophischen Geisteshaltung finden sich Elemente verschiedener philosophischer und medizinischer Denkrichtungen aus Ost und West. Die anthroposophische Medizin versteht sich als geisteswissenschaftliche Erweiterung der Schulmedizin. Die naturwissenschaftliche Schulmedizin bildet die Basis, auf der die anthroposophischen ärzte ihr Verständnis vom Mensch-Sein aufbauen.

Im Zentrum der anthroposophischen Medizin steht die Berücksichtigung des Zusammenhangs zwischen Umwelt, Leib, Seele und Geist. Die Behandlung von Krankheiten soll die ursprüngliche, gesunde Harmonie zwischen diesen Faktoren wiederherstellen. Zu diesem Zweck versuchen anthroposophische ärzte, die Ursachen einer Erkrankung möglichst ganzheitlich zu erfassen. Die Therapie wird nicht nur durch die Diagnose bestimmt, sondern auch durch den Krankheitsverlauf, den Lebenslauf, das soziale Umfeld und die Persönlichkeit des Erkrankten.

Philosophie / Entstehungsgeschichte
Die anthroposophische Geisteswissenschaft geht auf den Österreicher Dr. phil. Rudolf Steiner (1861 – 1925) zurück. Er studierte in Wien Naturwissenschaften und Mathematik, promovierte aber in Philosophie. In zahlreichen Schriften zeigte Steiner auf, wie das auf Wahrnehmen und Denken beruhende Erkennen durch eine systematische Schulung zu einem höheren, übersinnlichen Erkennen weiterentwickelt werden kann. Steiner beschäftigte sich mit vielen Aspekten des menschlichen Lebens und entwickelte neben einer neuen pädagogischen Richtung (Rudolf-Steiner-Schulen) den bio-dynamischen Landbau. Die anthroposophische Heilkunst entstand in Zusammenarbeit mit der holländischen ärztin Ita Wegmann (1876 – 1943).

Heute gibt es zahlreiche anthroposophische Institutionen und Kliniken. In letzteren arbeiten schulmedizinisch ausgebildete ärztinnen und ärzte mit einer anthroposophischen Zusatzausbildung.

Mensch und Körper in der anthroposophischen Medizin
In der anthroposophischen Philosophie wird der Mensch mit seinen physiologischen Funktionen in drei Bereiche eingeteilt:

   1. Der erste Bereich umfasst alle Stoffwechselvorgänge sowie die Gliedmaßnen, die der willkürlichen Bewegung dienen. In diesem Bereich überwiegen die Prozesse, die mit dem Aufbau und mit der Wiederherstellung von Funktionen zusammenhängen. Diese Prozesse spielen sich in gesundem Zustand tief im Unterbewusstsein ab.
      
   2. Im Gegensatz zu diesem Bereich stehen die menschlichen Sinnesorgane und das damit verbundene Nervensystem. In diesem Funktionsbereich spielen sich die Vorgänge des wachen Bewusstseins ab. Kommt es zum Abbau von Sinnesorganen oder Hirnzellen, hat dies eine Auswirkung auf das wache Bewusstsein.
      
   3. Die beiden erwähnten, sich gegenüberstehenden Bereiche werden durch einen dritten verbunden, durch den Bereich, in dem sich die rhythmischen Vorgänge abspielen. Dazu gehören vor allem das Herz-Kreislaufsystem und die Lunge. Dieses Gebiet gleicht die beiden anderen, gegensätzlichen Systeme aus.

Rudolf Steiner beschrieb das Wesen des Menschen als vier «Wesensglieder», die alle Gesetzmässigkeiten und Zusammenhänge des Lebens enthalten:

   1. Der «Physische Leib» ist der sichtbare Körper.
   2. Der «ätherleib» ist die Summe der den Körper belebenden Lebenskräfte.
   3. Der «Astralleib» ermöglicht Empfindungen und Bewusstsein.
   4. Das «Ich» ist das Zentrum der Persönlichkeit.

Krankheit und Heilung
Das Zusammenwirken der vier Wesensglieder bestimmt die Gesundheit und Krankheit eines Menschen. Stehen alle vier Kräfte in Harmonie zueinander, ist der Mensch gesund. In der anthroposophischen Medizin werden alle Krankheiten, entsprechend den vier Wesenskräften, in vier Typen eingeteilt:

    * Physischer Leib – skleroseartig
    * ätherleib – geschwulstartig
    * Astralleib – entzündungsartig
    * Ich – lähmungsbedingt

Wenn der Einfluss eines der vier Wesensglieder stark überwiegt, gerät das gesamte System aus dem Gleichgewicht. Zum Beispiel kann als Folge einer langdauernden Dominanz des Ätherleibes nach Auffassung der anthroposophischen Medizin Krebs entstehen. Bis der Krebs physisch zum Ausbruch kommt, befindet sich der Organismus in einer Art Vorzustand von Krebs. Zu diesem Zeitpunkt können neutralisierende und gestaltende Kräfte noch stark genug sein, um die physische Entwicklung des Krebses einzudämmen. So besteht das Ziel der Behandlung einer Krankheit darin, die grundlegenden Kräfte der «Wesensglieder» auszubalancieren. Dafür stehen der anthroposophischen Medizin verschiedene Therapiemöglichkeiten zur Verfügung:

    * Schulmedizinische oder anthroposophische Medikamente
    * Individuell zusammengestellte bio-dynamische Ernährung
    * Kreative künstlerische Therapieformen wie Malen, Modellieren, Singen, Sprechen und besonders die Heileurythmie (Verbindung zwischen Bewegungsabläufen, Gebärden, Worten und Lauten)
    * Ausführliche Gespräche mit den behandelnden Ärzten und Ärztinnen

Anthroposophische Heilmittel
In der anthroposophischen Medizin kommt den Heilmitteln ein herausragender Stellenwert zu. Das Konzept der anthroposophischen Medizin kennt für jedes Ungleichgewicht der vier Wesensglieder ein ausgleichendes Mittel. Die bekannteste Heilpflanze der Anthroposophen ist die Mistel. Sie wird vor allem als Heilmittel zur Bekämpfung von Krebskrankheiten eingesetzt.
Die heilenden Eigenschaften verschiedener Pflanzen können auf den Menschen übertragen werden, indem neben einer speziellen Bearbeitung auch das unterschiedliche Wesen der Pflanzen berücksichtigt wird. So wird zum Beispiel eine Pflanze wie die Brennessel, die Eisen sehr gut aufnehmen kann, jemandem mit Eisenmangel verabreicht. Die Brennessel soll dem Körper den Impuls geben, Eisen aufzunehmen.

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