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Heilpflanzen

heilpflanzen3Die Anwendung von Arzneipflanzen ist die älteste Form der Heilbehandlung und die Basis der Naturheilkunde. Viele Heilpflanzen werden auch schulmedizinisch eingesetzt und ihre Wirkungen sind wissenschaftlich belegt und anerkannt.
Weiterentwicklungen der Heilpflanzentherapie gibt es insbesondere im Bereich der Darreichungsformen; viele Pflanzenextrakte werden inzwischen auch in modernen Zubereitungsformen wie Mundsprays (z.B. Kamille), Fertigbädern (z.B. Eichenrinde) oder als Analtampons (z.B. Hamamelis) angeboten.

Die Behandlung mit Heilpflanzenextrakten erfolgt meistens bei leichteren oder chronischen Erkrankungen (z.B. Magen-Darm-Störungen) oder wenn Nebenwirkungen ausgeschlossen werden sollen (z.B. bei Schwangeren oder Kindern oder bei Langzeittherapie). Schulmedizin und Heilpflanzentherapie ergänzen sich oft sehr gut, z.B. werden bei Nebenhöhlenentzündung neben oder nach einer Behandlung mit Antibiotika pflanzliche Schleimlöser eingesetzt.
Auf jeden Fall sind Tees oder Präparate mit Heilpflanzenextrakten keine All-round-Arzneimittel. Vielmehr sollten sie als spezielle Medikamentengruppe der Schulmedizin angesehen werden, mit bestimmten Vor- und Nachteilen und definierten Einsatzgebieten. Wie alle Medikamente haben pflanzliche Arzneimittel definierte Anwendungsgebiete und Haupt- und Nebenwirkungen. Dabei sind die Anwendungsgebiete oft breiter gefächert als bei chemischen Medikamenten, weil ein Pflanzenextrakt oft mehrere wirksamkeitsbestimmende lnhaltsstoffe enthält.

Viele der pflanzlichen Arzneimittel haben nur geringfügige Nebenwirkungen, es kommt also nicht zu tiefgreifenden Veränderungen im Organismus. Allerdings gibt es auch im Pflanzenreich hochwirksame oder bei Überdosierung sogar giftige Substanzen; zum Beispiel sind die herzwirksamen Wirkstoffe des Fingerhutes gegen Herzschwäche bei Falschanwendung oder Überdosierung ein Gift oder Sennesblätter zum Abführen können bei Daueranwendung Darmerkrankungen auslösen. Die Blätter des Fingerhutes sind als Heil- und als Giftpflanze bekannt.

Die verschiedenen Zubereitungsformen
Arzneipflanzen können in verschiedenen Zubereitungsformen angewendet werden:

  • Tees (loser Tee, Filterbeutel oder Instanttee).
  • Tropfen oder Säfte.
  • Tabletten, Filmtabletten, Kapseln, Dragees.
  • Öle zum Inhalieren.
  • Salben, Cremes, Hautöle.
  • Lutschbonbons.
  • Mundspüllösungen, Mundsprays.
  • Zäpfchen.
  • Bäder.

Üblich ist die Verwendung von Tees, Tropfen oder Säften. Die Tees können Sie sich in der Apotheke lose abfüllen oder zu einer Teemischung zusammenstellen lassen. Filterbeutel sind sehr praktisch zu handhaben und die darin enthaltene geschnittene Ware erfüllt die gleichen Qualitätskriterien wie die lose Ware. Das gleiche gilt für Instanttees, die oft noch mit pflanzlichen lnhaltsstoffen angereichert sind.

Teezubereitungen können als Aufguß, Abkochung oder als Kaltauszug hergestellt werden:

  • Aufguß: man übergießt die Pflanzenteile mit siedendem Wasser und läßt sie etwa 10 Minuten abgedeckt ziehen.
  • Abkochung: ist die übliche Zubereitungsform von Wurzeln und Rinden. Die Pflanzenteile werden mit siedendem Wasser übergossen und 10 Minuten zugedeckt weitergekocht, anschließend abgeseiht.
  • Kaltauszug: die Heilpflanzen werden einige Stunden, am besten über Nacht in kaltem Wasser eingeweicht, dann abgeseiht und auf eine angenehme Trinktemperatur erwärmt.

Welches die günstigste Variante für Ihren Tee ist, erfahren Sie von Ihrem Apotheker.

Wie Sie ihren Tee am besten dosieren:

Bei Tees aus einzelnen Pflanzen werden 1 bis 2 Teelöffel der Pflanze auf eine Tasse (etwa 150 ml) Wasser genommen, bei Blüten, z.B. Kamille, 2 Teelöffel. Teemischungen werden meist 2 Teelöffel oder 1 Eßlöffel pro Tasse dosiert. Für Kinder die Hälfte und für Säuglinge ein Drittel der Menge.

Ihren Heilpflanzentee sollten Sie am besten morgens nüchtern und abends eine halbe Stunde vor dem Schlafengehen trinken. Wenn Sie es einrichten können, trinken Sie ihn (auch tagsüber, am besten zwischen den Hauptmahlzeiten.

Für alle pflanzlichen Therapeutika gilt, daß sie am besten ohne Zucker angewendet werden. Einen sehr bitteren Tee können Sie mit etwas Honig versüßen. Weitere Anwendungsmöglichkeiten für bestimmte Arzneipflanzen sind die Anwendung zu Umschlägen oder als Sitzbäder.

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Die Informationen dürfen auf keinen Fall als Ersatz für professionelle Beratung oder Behandlung durch ausgebildete und anerkannte Ärzte angesehen werden. Der Inhalt von homoeapathie-1-apo.de kann und darf nicht verwendet werden, um eigenständig Diagnosen zu stellen oder Behandlungen anzufangen.